Stellungnahme zu den jüngsten Berichten über einen Cybervorfall vom Mai 2026

Nach den jüngsten Medienberichten über einen Cybervorfall bei Christeyns möchten wir Sie informieren, was geschehen ist und was dies für unsere Kunden, Partner und andere Interessengruppen bedeutet.

Mitte Mai 2026 stellte Christeyns einen Cyberangriff fest, bei dem sich ein Angreifer mithilfe kompromittierter Anmeldedaten Zugang zu einem Teil unserer IT-Umgebung verschafft hatte. Unsere Sicherheitsüberwachung erkannte die Aktivität, und der unbefugte Zugriff wurde umgehend unterbunden. Die betroffenen Konten wurden gesperrt und die zugehörigen Passwörter geändert.

Im Anschluss an den Vorfall beauftragte Christeyns externe Cybersicherheitsspezialisten mit der Durchführung einer unabhängigen forensischen Untersuchung. Die forensische Untersuchung ergab keine Hinweise darauf, dass im Rahmen des Vorfalls Unternehmens-, Kunden- oder personenbezogene Daten entwendet wurden. Die Untersuchung ergab zudem keine Hinweise darauf, dass im Zusammenhang mit dem Vorfall Ransomware eingesetzt oder ausgeführt wurde. Unser Geschäftsbetrieb und unsere Dienstleistungen wurden nicht beeinträchtigt. Es ging keine Lösegeldforderung ein und es wurde kein Lösegeld gezahlt.

Warum wird dies erst jetzt gemeldet?

Der Vorfall ereignete sich im Mai 2026 und wurde damals eingedämmt und untersucht. Die aktuelle Medienaufmerksamkeit folgt auf die Veröffentlichung von Informationen durch ein externes Cybersicherheitsunternehmen bezüglich der Cyberkriminellen-Gruppe, die Berichten zufolge hinter dem Angriff steckt. Christeyns wird in dieser Berichterstattung als eine von mehreren betroffenen Organisationen genannt.

Die aktuelle Berichterstattung bezieht sich auf den im Mai 2026 festgestellten Vorfall. Es handelt sich nicht um einen neuen Cybervorfall.

Ergriffene Maßnahmen

Cybersicherheit hat für Christeyns höchste Priorität. Nach dem Vorfall haben wir zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und stärken weiterhin unsere IT-Umgebung und unsere Sicherheitsprozesse.

Auf der Grundlage der abgeschlossenen forensischen Untersuchung wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass im Zusammenhang mit dem Vorfall Daten von Christeyns, unseren Kunden oder anderen Beteiligten entwendet wurden. Unsere Systeme und Dienste sind weiterhin voll funktionsfähig.

Wir überwachen unsere IT-Umgebung weiterhin und setzen uns nach wie vor für den Schutz unserer Systeme, Daten und Dienste ein.

Bei Fragen zu dieser Stellungnahme wenden Sie sich bitte über unsere üblichen Kommunikationskanäle an Christeyns.